Horsefield-Ranch


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Western meets Classic

Ranch

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Die Westernreitweise entstand durch die Arbeitsreitweise des amerikanischen Westens.
Das Pferd - ein unerlässlicher Partner bei der täglichen Arbeit. Hier musste sich der "Cowboy" auf seinen Partner verlassen können. Ein fein ausgebildetes Pferd, das auf leichte Hilfen reagierte, einhändig geritten (Tore öffnen) werden konnte und selbständig beispielsweise bei der Rinderarbeit mithalf, also den sogenannten "Cow Sense" besaß. Um ein davon stürmendes Rind in rauhem Gelände einholen zu können, musste das Pferd trittsicher, wendig und schnell über kurze Distanzen sein. In speziellen Situationen musste es ruhig und nicht hektisch reagieren. Das setzte vor allem Nervenstärke und ausgewogenes Temperament voraus.
Heute wie damals, sind es genau diese Eigenschaften, die die Quarter Horse zu einem perfekten Partner machen.

Ebenso wie der Reitstil ergab sich auch die Ausrüstung aus der täglichen Arbeit. Der Westernsattel entwickelte sich aus dem alten spanischen Sattel der Konquistadoren. Dieser Sattel erlaubte tagelanges ermüdungsfreies Reiten. Beim Reiter erfüllten sowohl der Hut wie auch die Stiefel und die Chaps eine reine Schutzfunktion. Heutzutage trägt man allerdings Hut und Chaps aus Tradition und werden nur noch auf dem Turnier getragen.

In der Westernausbildung lernt das Pferd sensibel auf Schenkel, Gewicht und Zügel zu reagieren. Anders wie in der klassichen Reitweise erfolgt ein permanentes Zusammenstellen zwischen der Hand, Kreuz und Schenkel nicht. Trotzdem müssen auch Westernpferde versammelt geritten werden. Tägliches Training, Gymnastizierung, Losgelassenheit sowie die Durchlässigkeit des Pferdes gehören zur täglichen Arbeit.



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Die "klassische" Reitweise

Die klassische Reitweise stammt aus dem 19. Jahrhundert und basiert auf den Ausbildungsmethoden der Kavallerie. Die Dressurreiterei zählt auch heute noch zu den erfolgreichsten Disziplinen im Pferdesport.


Doch alle Disziplinen und Reitweise haben dennoch das gleiche Ziel: Harmonie zwischen Pferd und Reiter!

Kennzeichnend für die englische Reitweise ist der stetige Kontakt der Hand zum Pferdemaul. Ebenso das stetige Treiben mit dem Bein.
Auch in der englischen Reitweise ist es das Ziel, dem Pferd eine umfassende Ausbildung zu vermitteln. Wie auch in der Westernreitweise, legt man hier sehr großen Wert auf Gymnastizierung, Taktreinheit, Losgelassenheit und natürlich die Gesunderhaltung der Pferde. Denn in jeder Reitweise gilt, nur ein gesund gerittenes Pferd, kann die verschiedensten Manöver folgsam und willig ausführen.


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